Stress: Und wo ist das Problem?

there is a crack in everythingStress ist …

wenn Störungen aus meiner Umwelt oder aus meiner eigenen Gedanken- und Gefühlswelt mich ständig zu anstrengenden, schmerzhaften Bewältigungsreaktionen drängen. Die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung führt zu Erschöpfung, Depressionen, körperlicher Erkrankung.

So verstanden, ist Stress wirklich ein Problem. „Ständig“ tauchen diese Stressverursacher auf, „anstrengend“ und „schmerzhaft“ ist es, mit ihnen fertig zu werden. Aber nun mal ehrlich: Irgendwas ist doch immer, oder? Der Stress lässt sich nicht aus der Welt zu schaffen. Wohl aber unser Umgang damit.

Stress kann schön sein

Der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi hat es so erklärt: Zwischen Überforderung, Angst und Stress auf der einen Seite und Unterforderung und Langeweile auf der anderen Seite liegt das leichte, spielerische, kreative und glücklichmachende Tun. Mihály Csíkszentmihályi nennt das FLOW. Und FLOW macht glücklich.

flow

 

Wer im FLOW ist, kann es mit vielen Stressverursachern aufnehmen, denn im FLOW steht mir alles zur Verfügung, was ich zur Bewältigung der Situation brauche. Ich weiß, womit ich es zu tun habe und die Herausforderung macht mir Spaß. Burnout (Überforderung) und Boreout (Unterforderung) bleiben links und rechts liegen, ohne zu meinem Problem zu werden. So macht Stress glücklich.

 

Aaron Antonovsky, Erfinder des Begriffes Salutogenese stellte durch Beobachtungen fest, dass Menschen mit einer stabilen Gesundheit über ein gutes Kohärenzgefühl, ein ,andauerndes aber gleichzeitig dynamisches Gefühl der Zuversicht‘ verfügen. Die neuere psychoneuroimmunologische Forschung bestätigt das übrigens. Solche Menschen empfinden nach Antonovsky ihre Umwelt als verstehbar, handhabbar und sinnstiftend. Wenn’s schwierig wird, können sie zurückgreifen auf erprobte Strategien (=Bewältigungsstrategien) und sich zurücklehnen in ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten (=Widerstandsressourcen).

Was ist zu tun?

Wenn Stress ein Problem darstellt, braucht es einfach ein mentales Fitnesstraining – so wie sportliche Betätigung eingesetzt wird, um körperlich Kondition, Kraft, Schnelligkeit zu erarbeiten. Hier wie dort geht’s leichter mit einem Coach: Diagnostik, Trainingsplanung, Follow Up. Dann kann Stress zu Spaß und Erfolg werden. Sie haben es in der Hand.

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Wie glücklich sind Sie eigentlich?

Wie zufrieden sind Sie eigentlich mit Ihrem Leben. Laut aktuellem Glücksatlas müssten Sie ziemlich glücklich sein, wenn Sie zum Beispiel in Hamburg wohnen. Unsere Zufriedenheit wurde im Glücksatlas nach den Kriterien Wohnen&Freizeit, Gesundheit, Einkommen und Arbeit ermittelt. Das sind vielleicht die notwendigen Zutaten für ein gutes Leben, aber sind sie auch ausreichend? Wirklich leckeres und sättigendes Leben lebt von der Art der Zubereitung, von der Würze, vom besonderen Pfiff. Oder?

 

Eine Hütte in der man lacht ist besser als ein Palast in dem man weint Chinesisches Sprichwort

Ein chinesiches Sprichwort sagt:
Eine Hütte,
in der man lacht,
ist besser als ein Palast,
in dem man weint.“

 

Neurobiologisch definiert sich Glücklichsein über den Begriff der Kohärenz: „Kohärenz ist der Zustand, auf den alle menschliche Tätigkeit und alle Hirntätigkeit hinarbeitet: in dem alles logisch, nachvollziehbar und zusammenhängend erscheint. Oder einfacher: Alles passt zusammen.“ (Zitat von Gerald Hüther).

Der Stressforscher Aaron Antonovsky fand heraus, dass glückliche und zufriedene Menschen über ein „stable set of answers“ verfügen, dass sie Bewältigungsstrategien gelernt haben, die zu den Herausforderungen ihres Lebens passen. Antonovsky nannte sein Konzept Salutogenese.

Und: Wie glücklich sind Sie?

Wenn Sie Ihr Leben bedeutend glücklicher machen könnten, indem Sie etwas hinzufügten oder etwas wegließen: Was wäre das?